Zum Start ging es um BIM

„Ein intensives Kennenlernen und genau das richtige Thema“ – so fasste Betriebsberater Martin Braun den ersten Termin der Digitalisierungswerkstatt der Schreiner zusammen. Die von den Fachverbänden des baden-württembergischen Handwerks im Rahmen der Zukunftsinitiative „Handwerk 2025“ organisierten Werkstätten kombinieren den Erfahrungsaustausch von Unternehmern mit einer begleiteten Umsetzung von Projekten.


Mitte September ist der Landesfachverband des Schreinerhandwerks Baden-Württemberg mit seiner Werkstatt gestartet. Das Thema: Die Einführung von Building Information Modeling (BIM) und digitalen Aufmaß-Systemen. Zum Auftakt stellten sich acht Betriebe einander vor und gaben Einblick, inwieweit sie sich bisher mit BIM, Datenverarbeitung und digitaler Zusammenarbeit mit Kollegen beschäftigt haben. Martin Braun: „BIM ist zurzeit noch keines der Megathemen im Schreinerhandwerk aber wir müssen es dazu machen. Es lag also nahe, dieses Thema für unsere Digitalisierungswerkstat auszuwählen. Und die rege Beteiligung der Betriebe bestätigt das. Sie wollen mittelfristig im Bereich BIM aktiv werden und erhoffen sich von unserer Werkstatt wertvolle Tipps und Hilfestellungen, wie sie das Thema im eigenen Betrieb angehen sollen.“

Bei diesem ersten Erfahrungsaustausch ging es vor allem um die Frage, welche Anforderungen die eigene EDV erfüllen muss, um BIM als einer ganzheitlichen und vernetzten Methode gerecht zu werden. Nach der Auswertung des fünfstündigen Austauschs werden im nächsten Schritt dann gemeinsam mit Experten Ideen zur Umsetzung im eigenen Betrieb entwickelt.

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